Exkursion zum Kraftwerk Enerpass ins Passeiertal nach Südtirol

geschrieben am 16.05.2012

 

Am Freitag den 11. Mai 2012 fand mit den GemeinderätInnen und den IselrätInnen eine Exkursion zum Kraftwerk Enerpass ins Passeiertal nach Südtirol statt. Das Kraftwerk Enerpass ist nicht in allen Punkten vergleichbar mit der Wasserkraft Obere Isel. Ein wesentlicher Unterscheidungspunkt ist, dass man sich beim Kraftwerk Enerpass entschieden hatte, die Bauwerke sichtbar zu lassen. Im Virgental werden die Bauwerke eingeschüttet, damit nicht mehr viel von der Wasserfassung sichtbar ist. Die beteiligten Gemeinden haben sich durch die Einnahmen des Wasserkraftwerkes von armen zu reichen Gemeinden entwickelt.

 
 
 

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  1. “Zu 100% bewährt”: Währenddessen sind beim Bau nahezu 100% der Quellen ober dem Stollen versiegt und nicht mehr wiedergekommen, zusätzlich hat es gröbere Erdbewegungen gegeben.
    “Die Gemeinen haben eine große Wertschöpfung”: Im Gegensatz zum Virgental halten die Gemeinden um die 60% und somit auch die Mehrheit. Aufgrund der Erträge des Kraftwerkes erhalten die Gemeinden nun weit weniger Geld vom Land, das nun auf “ärmere” Gemeinden aufgeteilt wird. Unterm Strich hat das Kraftwerk unter diesem Aspekt kaum einen Nutzen gebracht.
    Es wird auch klar sein, dass sich für den Verwaltungspräsidenten des Kraftwerkes die Frage bei einer neuerlichen Entscheidung gar nicht stellen wird.

  2. Kommentar verfasst von Stephan am 16. Mai 2012 um 21:26

  3. Hallo Propaganda – Minister!
    Keine Ahnung, wo Deine Zahlen herkommen – 100% der Quellen… Die betroffenen Quellen sind kleine, private und ungeprüfte Quellen von entlegenen Gehöften. Es wurde gar nicht bestrebt, diese kleinen Quellen zu erhalten. Sondern wurde in kürzester Zeit eine gesicherte und geprüfte Gemeindewasserleitung seitens der Projektbetreiber samt Hydrantennetz verlegt.
    Thema Wertschöpfung: Die Bedarfszuweisung vom Land beträgt meist nicht mehr wie 200.000 pro Gemeinde und die erwirtschaften wir uns selbst. Zum Unterschied steigt die Zuweisung vom Land nicht, der Ertrag vom Kraftwerk hingegen schon. Für Förderungen benötigen die Gemeinden einen Teil Eigenkapital. Kein Eigenkapital – keine Förderung – kein Projekt. Welche Ideen für die Steigerung der Wertschöpfung haben die Gegner eigentlich – da ist es sehr leise. Unser Tal brauch neue Impulse!

  4. Kommentar verfasst von Virgentaler am 17. Mai 2012 um 13:37

  5. 100% der Quellen? Woher kommt diese Information. Es stimmt, dass einige Quellen durch den Tunnelbau ausgeblieben sind, doch handelte es sich bei den meisten Quellen um sporadisch schüttende Quellen. Die Gesamtschüttung der ausgebliebenen Quellen lag meines Wissens bei wenigen Sekundenlitern. Viele Quellen im Einzugsgebiet des Tunnels schütten auch weiterhin.
    Betreffend Ihrer Aussage, dass das Kraftwerk keinen wirtschaftlichen Nutzen bringt, so würde ich Sie ersuchen sich bei den drei beteiligten Gemeinden besser zu informieren.
    Grüsse aus Südtirol

  6. Kommentar verfasst von passeirer am 31. Mai 2012 um 21:10

 

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